Futter

Der Japanische Wasserfloh lässt sich leicht in Behältern ab 5 l Inhalt kultivieren.

Ein 10 l Eimer ist ein ideales Behältnis. Man füllt den Eimer drei Viertel voll Wasser, gibt eine Heizung in den Behälter und stellt auf 25 °C ein. Es ist wichtig, um 25 °C im Wasser zu haben. Bei zu hoher Temperatur stirbt die Kultur ab, bei zu niedriger Temperatur stagniert das Wachstum (Vermehrung).

 

Nun gebe ich einen Kulturansatz in das Wasser und füttere diesen Ansatz mit Hefe (Trockenhefe oder Bäckerhefe). Es gibt noch weitere Futtermöglichkeiten mit Futteralgen, Micro-Zell, Brennnessel und Algenpulver.

Es sei geraten, die Futterbehälter in Licht zu stellen. nach einigen Tagen haben sich die Wasserflöhe so vermehrt, dass sie schon gefüttert werden können. Die Zucht läuft optimal, wenn die Wasserflöhe an der Wasseroberfläche schwimmen. Dieses zeigt an, dass ein Sauerstoffmangel herrscht. Das brauchen die Moina. Durch die vielen anfallenden Fütterungsrückstände ist ein Neuansatz nach etwa 14 Tagen erforderlich.

Wolfgang Hösche