Dierenpark Amersfoort / Niederlande

Eigentlich haben wir diesen Tierpark nur durch Zufall entdeckt, weil wir die Karte der Niederlande studierten. Auch wenn es kein Aquarium gibt, ist er sehenswert.

 

Der Tierpark liegt sehr schön in einem Wald. Gleich am Anfang beginnt die Schwarz-Weiß-Route. Entlang dieser Route sind nur Tiere angesiedelt, die die Farben schwarz und/oder weiß tragen wie Zebras, Schneeeulen, weiße Tiger etc.Der Tierpark befindet sich – wie viele andere auch – im Wandel. Anfang 2001 wurde das neue Gehege für die weißen Tiger fertiggestellt. Im Oktober 2001 sollen Zimon und Daan, zwei junge Nashörner in ihr neues Gehege einziehen. Sie kommen aus anderen Zoos. Es wird das erste Mal sein, dass es in Amersfoort Nashörner zu sehen gibt. Wer über die Savannenbrücke geht, kann Auge in Auge mit einer Giraffe stehen. Mit anderen Tieren kann man Nase an Nase stehen wie mit den Kragenbären und den Krokodilen, natürlich getrennt durch eine Scheibe.

 

In der Arche von Amersfoort wird einem mit einfachen Mitteln verdeutlicht, wie sorglos der Mensch mit der Natur und der Umwelt umgeht. Achtung, schon am Eingang weisen Schilder darauf hin, dass man in der Arche von Amersfoort das gefährlichste noch lebende Säugetier antrifft. Es wird sicher keinen verwundern, dass man in dem Käfig kein Tier, sondern einen Spiegel sehen kann. Sehr schön gemacht ist auch der Nachbau der Ruine von Aristoteles, des Tempels von Luxor sowie des Kamelmarktes. Hier wurden die Gehege so integriert, dass man sich wirklich in eine andere Zeit versetzt sieht. Es gibt viel mehr zu entdecken als man denkt!

Unser Fazit: Leider ist der „Dierenpark Amersfoort“ viel zu unbekannt, aber auf jeden Fall einen Besuch wert.

Mehr Infos: Dierenpark Amersfoort, Barchman Wuytierslaan, 224, NL 3800 BB Amersfoort. Ganzjährig geöffnet von 9.00 bis 18.00 Uhr, vom 13.07. bis 25.08. jeden freitag und Samstag bis 21.00 Uhr geöffnet. Der Dierenpark Amersfoort liegt sehr zentral und ist über die A 1 und A 28 gut zu erreichen. Ab der Autobahn nur der Beschilderung folgen.

 

Larissa und Fredo Rörich